St. Egidien bei Chemnitz: Drei Verletzte bei illegalem Autorennen

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Bei einem illegalen Autorennen in St. Egidien in der Nähe von Chemnitz in Sachsen sind drei Menschen verletzt worden, darunter die Fahrer der beteiligten Autos und ein Beifahrer.

In der Nacht von Freitag auf Samstag hätten ein 19-jähriger Skoda-Fahrer und ein 18-jähriger Renault-Fahrer etwa 50 Meter vor einer Kreuzung am Ausgang einer leichten Linkskurve beschleunigt, berichtetdie Polizei. Hinter der Kreuzung sei der Renault von der Fahrbahn abgekommen, gegen ein Brückengeländer gestoßen und zurück auf die Fahrbahn geschleudert worden.

Sachschaden von etwa 20.000 Euro

Dort habe der Skoda-Fahrer versucht, dem außer Kontrolle geratenen Renault auszuweichen, sei ins Schleudern geraten und schließlich an einer Hauswand zum Stehen gekommen. Trümmerteile des Renaults wurden bei dem Unfall bis auf ein Hausdach geschleudert, berichtet die Polizei.

Alkohol oder Drogen konnten bei den Fahrern der Unfallwagen nicht nachgewiesen werden. Neben ihnen sei auch der 19-jährige Beifahrer im Skoda leicht verletzt worden. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 20.000 Euro.

Gefährliches Rennen auch auf der A65

Erst am späten Freitagnachmittag hatte auch auf der Autobahn A65 in der Nähe von Neustadt an der Weinstraße ein gefährliches Straßenrennen mit einem Jaguar und einem Mercedes stattgefunden. Zeitweilig hätten sich auf der zweispurigen Autobahn drei Fahrzeuge nebeneinander befunden – der Mercedes und der Jaguar der beiden illegalen Rennfahrer sowie ein unbeteiligter Pkw, der durch das Rennen in gefährliche Bedrängnis geraten war.

Die beiden Rennfahrer hätten dann plötzlich “ohne einen erkennbaren Grund bis zum vollständigen Stillstand” abgebremst, teilte die Polizei weiter mit. “Hierdurch bedingt mussten die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer ihre Fahrzeuge stark abbremsen.”

Darauf hätten sich die beiden Fahrer laut Augenzeugen “ein Zeichen gegeben und schließlich ihre hoch motorisierten Fahrzeuge stark beschleunigt”. Diese Aktion hätten sie dann noch zwei weitere Male wiederholt (mehr dazu lesenSie hier). 

Icon: Der Spiegel

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