Skoda Octavia (2020): Meinung, Golf 8, Simply Clever, Motor Darum würde ich den Octavia kaufen!

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Darum würde ich den Octavia kaufen!

Der neue Skoda Octavia lässt nur wenig Argumente für den Golf 8 übrig, findet AUTO BILD-Redakteur Andreas Huber. Vier subjektive Gründe für den Skoda!

Mit dem neuenGolf 8hebt VW seinenKassenschlagerin dieGegenwart. Das Konzept: neuesInfotainment, neue Antriebe, frischeres Design – und alles, ohne eingefleischte Golf-Fans zu verprellen. Der Golf bleibt eben ein “Vernunftauto“, das genau denGeschmack der Deutschen treffen soll. Vollgepackt mit technischen Spielereien, optisch aber keine wirkliche Revolution.

Trotzdem würde ich mich nicht für den Klassenprimus Golf entscheiden. Viel interessanter ist sein Plattformbruder aus Tschechien. Skoda legt den Octavia nämlich ebenfalls neu auf und rückt dem Zugpferd aus Wolfsburg damit gefährlich nahe. Ihn wird es schon zum Marktstart alsKombigeben – und wer den Jetta vermisst, der wird mit einerLimousinebedient.Vier Gründe, die den Octavia in meinen Augen zum besseren Auto machen!

1. Voll vernetzt und trotzdem nicht überladen

Darum würde ich den Octavia kaufen!

Beim Octavia steht der Bildschirm frei im Raum. Beim Golf ist er mit dem Kombiinstrument verbunden.

Wie  der Golf nutzt auch derOctaviadenneuen MIB 3(Modularer Infotainment Baukasten) für seine Konnektivität. Das beschert dem Tschechen zukünftig eineintuitiveSprachsteuerungà la Siri und erlaubt gleichzeitig diekabellose Smartphone-AnbindungviaApple CarplayoderAndroidAuto. Der Octavia steht dem Golf in dieser Disziplin also in nichts nach.Die größten Unterschiedeoffenbaren sich in Bedienung und Optik: Während beimGolfHochglanz-Dekoredie beiden Bildschirme miteinander verbinden, setztSkodaauf einklassisches Setup aus getrennten Touchscreens. Das wird vor allem denjenigen gefallen, die den Golf zu verspielt finden. Außerdem verzichtet der Octavia auf Touchflächen für die Lichtbedienung, seine Leuchten werden mit klassischen Tasten gesteuert. Wer auf das Bohei des Plattformspenders verzichten kann, greift gerne zum Octavia.In meinen Augen die vernünftigere Variante

2. Vielfalt der Antriebe

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Der Skoda bekommt die gleichen Plug-in-Antriebe wie der Golf.

Wer sich für einen Octavia entscheidet, kann zwischenBenzin-, Diesel-, Erdgas- und Mildhybrid-Motoren wählen. Ein E-Kennzeichen gibt’s mit einem der beidenPlug-in-Hybriden. Dazu steht  eine Vielzahl an Kombinationen ausDSGundAllradantriebzur Verfügung. Ja, die Motoren stammen allesamt aus dem Golf-Portfolio, allerdings lässt Skoda bei den Benzinern die 130-PS-Versionen aus. Wer also nicht zwingend nach mehr PS, also einemGTIoder R sucht, der erhält ähnlich viele Möglichkeiten wie beim VW-Bruder.  

3. Kleine Helfer im Alltag

Ein weiterer Punkt, der den Skoda in meinen Augen vor den Golf stellt, sind seinekleinen Helferlein. Im Octavia-Kofferraum haltenkleine Hakenden Einkauf fest, im Tankdeckel steckt ein Eiskratzer mit Lupenfunktion. Diese Features laufen bei Skoda schon seit Jahren unter dem “Simply Clever“-Label und sind einesinnvolle Ergänzung im Alltag. Neben dem schon bekanntenRegenschirmin der Türverkleidung bietet der Octavia jetzt auch einenKehrbesenan. Wichtigste Neuheit ist aber dasSchlafpaket im Fond. Mit ihm bekommt die Rückbankbreite Kopfstützen spendiert,die sich bei Bedarf zu den Rändern hin umklappen lassen. So ist der Kopf gestützt und erlaubt ein gemütliches Nickerchen. Im ersten Test macht das ganze System einenhervorragenden Eindruck. Damit es nicht kalt wird, gibt’s außerdem noch eineDeckedazu.Solche Komfortlösungen bietet der Golf nicht.Definitiv ein Grund, den Skoda zu nehmen!

4. Gasdruckdämpfer für die Motorhaube

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Eingespart: Im Golf gibt es keine Gasdruckdämpfer für die Haube mehr.

Eigentlich eine Kleinigkeit, aber irgendwie auch einSinnbildfür dieEntwicklung bei VW: Der Octavia erhälterstmals Gasdruckdämpfer für die Motorhaube. Damit bleibt die Haube selbstständig stehen, der klassische Haltestab verschwindet. Kurios:Beim Golf 8 wurden diese Dämpfer eingespart.In Zukunft müssen Golf-Fahrer also wieder einen Handgriff mehr machen, um das Öl zu kontrollieren. Beim teureren Modell wird gespart, das günstigere wird aufgewertet. Es bleibt abzuwarten, wie diese Politik in Zukunft weitergeht.Alle Infos zum neuen Octavia gibt’s hier!

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