Peugeot 208, Renault Clio, VW Polo, Hyundai i20: Kleinwagen-Test Neuer Peugeot 208 fordert Polo, Clio & i20 heraus

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Neuer Peugeot 208 fordert Polo, Clio & i20 heraus

In Peugeot 208 und Renault Clio steckt reichlich moderne Technik. Tolle Kleinwagen sind aber auch Hyundai i20 und VW Polo. AUTO BILD macht den Vergleich.

Platz 3 mit 491 von 750 Punkten:Peugeot208 PureTech 130.Reichlich moderne Technik drin. Fährt mittelprächtig.Basispreis: 15.490 Euro.

Platz 4 mit 490 von 750 Punkten:RenaultClio TCe 130.Sein Motor hebt ihn hervor. Ihm fehlt vorrangig Platz.Basispreis: 15.240 Euro.

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Man kann ihn hübsch finden. Oder in ihm “nur” einen typischenKleinwagen-Klassikersehen. Auf jeden Fall ist derPeugeot 208eine feste Größe in der Liga derVier-Meter-Alleskönner. Die neueste Ausbaustufe des Peugeot mixt nun dieses angenehm universelle Wesen mit mächtig modernem Innenleben. Reichlich Assistenzsysteme, die gesamte DröhnungMultimediaoder dasvoll digitale Cockpitheben den 208 in Sachen moderner Technik auf einen hohen Sockel.

Der i20 ist ein durchweg vernünftiger Kleinwagen

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Einsam da oben? Nicht wirklich: Denn auch derRenault Cliohat sich taufrisch in dieses Segment geschoben, soll seine künftigen Besitzer nach gleichem Muster glücklich machen. Kurz: Frankreich greift frech nach denPlätzen ganz obenin der Kleinwagenarena. Peugeot 208 und Renault Clio sehen entsprechend schick aus, locken mitmodernen Extrasund liebenswürdiger Attitüde. Ob sie insgesamt tolle Autos sind, klärt der AUTO BILD-Vergleichstest. Peugeot und Renault sollen sich für uns im Angesicht dervernünftigsten Ablegerdieser Liga behaupten. DerVW Polotreibt sein Alltagskönnen über solides Fahrwesen auf die Spitze, derHyundai i20lockt mit angenehm simplem Umgang und der in dieser Klasse seltenen, umfangreichenFünfjahresgarantie. Übrigens: Die zurzeit von Renault im Radio beworbene langeGarantiefür den Clio (ebenfalls fünf Jahre) ordnen wir alskleine Schummeleiein. Sie gibt es nur, wenn man den Clio über den Renault-Händler finanziert. Ansonsten: zwei Jahre auf die Mechanik – wie eh und je.

Beim Kaufpreis liegen alle über 20.000 Euro

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Duell der Technikbrüder

Überhaupt ist dasThema Geldeine kurze Extra-Erwähnung wert. Denn so wie uns die vier Kleinwagen am besten gefallen (in der 130-PS-Liga, inklusive hochaktuellem Navi-Material und unbedingt mit Automatik), zerbröseln die Basispreise wie ein sehr lang gebackenes Croissant. DenPeugeot 208gibt es mit demstärkeren 1.0-Dreizylinderleider nur in Verbindung mit der Ausstattungslinie Allure. Zwar ist da dann dieAchtstufenautomatikim Preis enthalten. Doch einNavikostet extra, am Ende sind für den Peugeot24.240 Eurofällig. Ähnlich bei Renault. 

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EinClio mit Automatikund 130 PS starkem 1.2er-TCe-Vierzylinder ist für 21.090 Euro zu haben. Dazu kommen Kosten für 17-Zoll-Leichtmetallräder sowie das große Multimediasystem. Macht unter dem Strich:22.140 Euro! Kia nimmt21.950 Eurofür den 120 PS starkeni20 Style(der hat dann ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und Navigation), und VW verlangt für den fast genauso starkenPolo1.0 TSI DSG Highline im Testtrimm24.420 Euro.

Teure Pakete – wer von den vier Herstellern letztlich am meisten hineinpackt, erfahren Sie in der Bildergalerie. Fest steht: Frankreichs Offensive ist technisch bestens vorbereitet auf das Treffen mit den Kollegen aus Deutschland und Südkorea.

Das Fazit von Jan Horn:“Ein charmanter Angriff auf die etablierte Konkurrenz. Doch ganz vorn landen die Franzosen damit nicht. Der neue 208 und der Clio sind aber spannende Autos, die eine erfrischende Alternative zu Polo und i20 bieten.”

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