Opel: „Kurzarbeit vorsorglich für ein halbes Jahr vereinbart“

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Opel„Kurzarbeit vorsorglich für ein halbes Jahr vereinbart“

Der Autobauer Opel will an den Standorten Rüsselsheim, Kaiserslautern und Eisenach im März mit der Kurzarbeit starten. Betroffen ist ein wesentlicher Teil der deutschen Mitarbeiter.

Die Kurzarbeit sei zunächst „vorsorglich für ein halbes Jahr vereinbart“ worden, teilte das Unternehmen auf Nachfrage mit. Man hoffe jedoch, „diese früher beenden zu können“. Wie viele Tage und wie lange Mitarbeiter kurz arbeiten, hängt vor allem von dem Bereich ab, in dem sie tätig sind. Klar ist aber schon jetzt, dass fast alle Opelaner von Kurzarbeit betroffen sind. „Es wird in allen drei Werken sowie in den Werkstätten und auch in vielen Bereichen der Entwicklung und Verwaltung kurzgearbeitet“, teilteOpelmit. Somit nehme „ein wesentlicher Teil der Mitarbeiter inDeutschlandan der Kurzarbeit teil“.

Wie viele Mitarbeiter konkret betroffen sind, sagteOpelnicht. Denn der Autobauer kommuniziert die Zahl seiner Mitarbeiter immer nur zum Jahresende und seit Ende 2019 nur auf der Ebene der französischen MutterPSA. DiePSA-Gruppe hatte zuletzt über 17.000 Mitarbeiter in Deutschland. An den drei betroffenen Opel-Standorten arbeiteten Ende 2019 aber knapp 14.000 Menschen.

Man führe die Kurzarbeit ein, um „die wirtschaftlichen Auswirkungen der Ausbreitung des Coronavirus zu begrenzen“, sagte ein Sprecher. Der Fahrzeugabsatz inEuropawar zuletzt infolge der Corona-Pandemie stark zurückgegangen, viele Händler haben geschlossen. Die PSA-Gruppe hat ihre Produktion in Europa daher vorübergehend gestoppt. Dies führe auch in anderen Bereichen des Unternehmens zu einem Rückgang der Auslastung, so Opel.

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