Oliver Zipse soll neuer BMW-Chef werden

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Oliver Zipse soll neuer Vorstandsvorsitzender des Autoherstellers BMW werden und damit die Nachfolge von Harald Krüger antreten. Der 55 Jahre alte Produktionsvorstand könnte schon in der kommenden Aufsichtsratssitzung am 18. Juli ernannt werden, hat die F.A.Z. aus Konzernkreisen erfahren.

Zipse war im Mai 2015 in den Vorstand der BMW AG berufen worden und folgte auch damals Krüger auf dem Posten des Produktionsvorstands. Nun habe er die „besten Aussichten auf den Vorstandsvorsitz“, hieß es am Freitag.

Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich, über den ebenfalls öffentlich als Nachfolger spekuliert wurde, solle sein derzeitiges Amt fortführen. BMW wollte die Informationen am Freitag nicht kommentieren.

Zuvor teilte BMW mit, dass Krüger sein Amt mit Ablauf seines Vertrages zum Ende April 2020 zur Verfügung stellen und nicht fortführen wolle. „Nach mehr als zehn Jahren im Vorstand, davon mehr als vier Jahre als Vorstandschef der BMW Group, will ich mich nun beruflich neu orientieren“, sagte Krüger laut Mitteilung.

AufsichtsratschefNorbert Reithofererklärte, er nehme „diese Information mit Respekt und Verständnis“ entgegen. Vor dem Hintergrund der schwierigen Geschäftslage – die Autosparte des Konzerns rutschte zum Auftakt des Jahres erstmals seit zehn Jahren in die Verlustzone – wurdeschon seit einiger Zeitüber Krügers Schicksal als BMW-Chef spekuliert.

Der 53 Jahre alte Maschinenbauingenieur trat im Jahr 1992 in den Konzern ein und ist seit Mai 2015 Vorsitzender des Vorstands. Zuvor war er unter anderem Personalchef und verantwortlich für die Marken Mini und Rolls-Royce.

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