Milliardendeal: Peugeot beschließt Fusion mit Fiat Chrysl

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MilliardendealPeugeot beschließt Fusion mit Fiat Chrysler

8,7 Millionen Fahrzeuge pro Jahr, 400.000 Beschäftigte – aus der Fusion der Opel-Mutter PSA mit Fiat Chrysler soll einer der größten Autohersteller der Welt hervorgehen. PSA hat den Deal schon abgesegnet.

Opel-Werk in Eisenach: Der deutsche Hersteller wurde erst 2017 von PSA gekauft

DPA

Opel-Werk in Eisenach: Der deutsche Hersteller wurde erst 2017 von PSA gekauft

Der Verwaltungsrat des Autokonzerns PSA hat die geplante Fusion mitFiat Chryslergenehmigt. Das berichten die Nachrichtenagenturen Reuters und Bloomberg übereinstimmend unter Berufung auf Quellen aus dem Unternehmen. PSA produziert Autos unter den MarkenPeugeot,Opel, Citroën und DS.

Derzeit tage demnach auch ein entsprechendes Gremium bei Fiat Chrysler, um über den 50-Milliarden-Dollar-Deal zu entscheiden. Beide Konzerne wollten die Meldung zunächst nicht kommentieren. Bereits am Dienstagvormittag war gemeldet worden, dass Vertreter der Peugeot-Familie dem Deal zugestimmt hätten.

Ende Oktober hatten die Konzerne ein entsprechendes Vorhaben angekündigt. Sie wollen den viertgrößten Autohersteller der Welt mit riesigen Produktions- und Absatzzentren in Europa und Amerika schmieden.

Gemeinsamer Umsatz von 170 Milliarden Euro

Der neue Konzern könne 8,7 Millionen Fahrzeugen pro Jahr absetzen, hieß es damals. Nur nochVolkswagen,Toyotaund der französisch-japanischeRenaultNissan-Verbund wären größer als der neue Auto-Gigant. Er käme auf einen Jahresumsatz von 170 Milliarden Euro und einen jährlichen Betriebsgewinn von mehr als 11 Milliarden Euro – ohne die Marken der Zulieferer Magneti Marelli undFaurecia. Beschäftigen würde er rund 400.000 Menschen. PSA-Chef Carlos Tavares soll den neuen Konzern führen.

mamk/Reuters/dpa

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das gibt ein Gegengewicht zu VW in Europa und der Welt

das gibt ein Gegengewicht zu VW in Europa und der Welt

Statt zweimal getrennt moderne Antriebe zu entwickeln, kann jetzt gemeinsam eine Plattform entwickelt werden. Das geht nur mit gut gefüllten Kassen. Daimler und BMW sind deutlich zu klein, um bei der Entwicklung mithalten zu […]

Statt zweimal getrennt moderne Antriebe zu entwickeln, kann jetzt gemeinsam eine Plattform entwickelt werden. Das geht nur mit gut gefüllten Kassen. Daimler und BMW sind deutlich zu klein, um bei der Entwicklung mithalten zu können und werden daher weiter zurückfallen und zeitnah zu Übernahmekandidaten.

im Printip sind doch solche Fusionen nur dazu da, Märkte von einstigen Marken mit eigener Historie vom Markt zu fegen und durch pseudoindividuelle Fahrzeuge zu ersetzen. Von einstigen Marken wie Fiat oder Peugeot bleibt eher […]

im Printip sind doch solche Fusionen nur dazu da, Märkte von einstigen Marken mit eigener Historie vom Markt zu fegen und durch pseudoindividuelle Fahrzeuge zu ersetzen. Von einstigen Marken wie Fiat oder Peugeot bleibt eher das Emblem als Know-How oder Arbeitskräfte. Aber wer erklärt, warum der neue Konzern das besser können soll als andere, die schon da sind, wie VW?

Elektromotoren sind simpel …

Zitat von dirkcoeStatt zweimal getrennt moderne Antriebe zu entwickeln, kann jetzt gemeinsam eine Plattform entwickelt werden. Das geht nur mit gut gefüllten Kassen. Daimler und BMW sind deutlich zu klein, um bei der Entwicklung mithalten zu können und werden daher weiter zurückfallen und zeitnah zu Übernahmekandidaten.

Elektromotoren sind simpel …

Beide Läden sind fußkrank. FCA hat nichts in der Pipeline im Bereich BEV um die europäischen c02-Grenzwerte einzuhalten und muss bei Tesla um Pooling betteln und garantiert viel Geld bezahlen – und einen Wettbewerber mästen. […]

Beide Läden sind fußkrank. FCA hat nichts in der Pipeline im Bereich BEV um die europäischen c02-Grenzwerte einzuhalten und muss bei Tesla um Pooling betteln und garantiert viel Geld bezahlen – und einen Wettbewerber mästen. PSA hat auch nur einen Verbrenner-Umbau im Corsa-Format zu bieten der viel zu teuer produziert wird und nicht skalierbar ist. VW macht mit dem elektrischen Up und dem ID.3 richtig Mengen- und Preisdruck und kann sich das auf Grund einer modernen Fahrzeugarchitektur leisten. Außerdem muss PSA über Opel noch die ganze Fahrzeugpalette auf neue Plattformen umstellen um die Lizenzkosten an GM zu vermeiden. Es fehlen die großen Fahrzeuge mit Image mit denen man die Gewinne machen könnte um Innovationen und Produktumstellungen durchzuführen. Ein Trauerspiel ohne Synergien und ohne jede Chance, gegen VW und Toyota durchzustehen. Renault/Nissan geht es ähnlich – voll mit sich selbst beschäftigt. Nissan ist innovationslos und ertragsschwach und Renault kriegt nix Neues mehr hin außer einen teuren BEV-Kleinwagen mit Mietakku etwas aufzuhübschen.

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