Formel 1: Brawn über Vettel Vettel braucht Ferrari-Unterstützung

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Vettel braucht Ferrari-Unterstützung

Sebastian Vettel steckt in einer sportlichen Krise. Formel-1-Sportchef Ross Brawn über mögliche Lösungsansätze zur Vettel-Krise.

Sebastian Vettelmuss nach Einschätzung von Formel-1-Sportchef Ross Brawn vom Ferrari-Rennstall wieder aufgebaut werden. In dieser „harten Zeit“ benötige Vettel „die Unterstützung des Teams, um das Selbstvertrauen zurückzukriegen, dass ihm anscheinend gerade fehlt“, sagte Brawn, der einst als Technikdirektor bei Benetton undFerrarimaßgeblich an den sieben Titeln von Rekordweltmeister Michael Schumacher beteiligt gewesen war.

Brawn

Formel-1-Sportchef Ross Brawn äußert sich zur Vettel-Krise

Für Ferrari-Teamchef Mattia Binotto müsse der Zuspruch für Vettel zusammen mit der Weiterentwicklung des Wagens Priorität haben, meinte Brawn in einem Nachbericht auf der Formel-1-Homepage weiter. „Das wird nicht einfach, ist aber wesentlich vor allem mit Blick auf 2020.“

Während Vettel am Sonntag beim Italien-Rennen inMonzanur auf Rang 13 landete und sogar überrundet wurde, feierte sein Stallrivale Charles Leclerc nach Belgien seinen zweiten Grand-Prix-Sieg nacheinander.
„Der letzte Ferrari-Fahrer, dem das in diesen beiden Rennen gelungen ist, warMichael (Schumacher) 1996. Vielleicht wiederholt sich Geschichte“, meinte Brawn mit Blick auf Leclerc, der Vettel auch im WM-Klassement überholt hat. „Mich beeindruckt am meisten, wie schnell er lernt, wie er als Fahrer und Mensch immer besser wird.“

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