Deutsche Autoindustrie: Gas geben ohne Abwrackprämi

Translating…

Daimler, BMW und Volkswagen bauen die besten Autos der Welt seit mehr als 100 Jahren – und das werden sie weitere 100 Jahre tun, sofern sie die Luft zum Wirtschaften haben. Bild: dpa

Noch mehr Subventionen sind fehl am Platz. Die Autoindustrie braucht andere Unterstützung. Hoffentlich ist die Krise ein Weckruf für scharfe, aber technisch und finanziell machbare Klimavorgaben.

BMW, Daimler und VW bauen die besten Autos der Welt. Börsenstars aber entstehen woanders. Wer sein Geld in Aktien anlegt, kann das am Depot ablesen. Daimler ist das größte Trauerspiel,BMWkaum erträglicher, schon seit fünf Jahren geht es bergab. Das Vertrauen des Kapitalmarkts also ist gering, und das lange vor der Corona-Pandemie. Die Gründe sind bekannt, sie liegen in eigener Überheblichkeit, krimineller Energie und politischem Übereifer. Trotzdem waren üppige Gehälter für die Vorstände und beachtenswerte Prämien an die Mitarbeiter möglich.

Das gilt, Beispiel Porsche, bis in die jüngste Zeit. Es sei ihnen gegönnt, was angemessen ist, entscheiden die Eigner in der Hauptversammlung. Nun aber brennt die Hütte, und die Chefs von BMW und Volkswagen sind unter den Ersten, die staatliche Kaufanreize fordern, Rückendeckung erhalten sie von Bayerns Ministerpräsident. GeradeOliver Zipseund Markus Söder sind eigentlich nicht dafür bekannt, Politiker für bessere Unternehmer zu halten, doch Corona bringt Grundsätze ins Wanken. Bei schönem Wetter kann die jeder verteidigen, aber jetzt gilt es. Noch mehr Subventionen sind fehl am Platz, das Geld bleibt besser im Haushalt oder ist an anderer Stelle dringlicher.

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