BMW enttäuscht mit dem neuen Mini Cooper SE

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BMW hat den neuen Mini Cooper SE vorgestellt und die Resonanz fällt bisher alles andere als berauschend aus. Somunkelt man, dass genau dieses Fahrzeug wohl auch zum Ausscheiden von CEO Harald Krüger beigetragen habe. Denn das E-Auto soll nur maximale Reichweiten von 235 bis 270 km erreichen und trotzdem bei 32.500 Euro starten.

Da bieten andere Modelle geringere Preise und / oder höhere Reichweiten. Speziell für 2020 soll sich da zudem einiges tun im Bereich der Elektrofahrzeuge. Man nennt 184 PS / 135 kW für den Elektromotor, Vorderradantrieb und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 7,3 Sekunden.  Die Aufladung ist an Schnellladestationen mit bis zu 50 kW, Haushaltssteckdosen, Wallbox und öffentlichen Ladestationen möglich.

Laut BMW werde das Volumen des Gepäckraumes nicht eingeschränkt, da man den Hochvoltspeicher (32,6 kWh) in den Fahrzeugboden gehievt habe. Das Stauvolumen unter der Heckklappe betrage laut BMW – wie beim Mini-3-Türer mit Verbrennungsmotor – 211 Liter und wachse nach dem Umklappen der Fondsitzlehnen auf bis zu 731 Liter. Zur Serienausstattung zählen LED-Scheinwerfer, 2-Zonen-Klimaautomatik, Heizung mit Wärmepumpentechnik, Standheizung, elektrische Parkbremse, akustischer Fußgängerschutz und Connected Navigation.

Der Mini Cooper SE ist allerdings durch seinen Elektroantrieb rund 145 kg schwerer als der Mini Cooper S Dreitürer mit Steptronic-Getriebe. Als maximales Drehmoment aus dem Stand nennt BMW 270 Nm. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 150 km/h. Zudem bietet das Auto vier Fahrmodi: die Standardeinstellung MID, Sport mit direkterer Lenkungskennlinie, Green und Green . Die beiden zuletzt genannten Modi sollen für Effizienz optimiert sein. Green geht dabei besonders weit und deaktiviert ausgewählte Komfortfunktionen wie die Heizung, Klimatisierung und Sitzheizung zur Erhöhung der Reichweite.

BMW hebt außerdem hervor, dass der Mini Cooper SE das erste E-Auto der BMW Group sei, in dem der Fahrer den Wirkungsgrad der Rekuperation beeinflussen könne. Dafür gibt es einen Toggle, der unabhängig von den Fahrmodi arbeitet und eine intensive oder leichte Rekuperation einstellt.

Was das Armaturenbrett betrifft, so erwähnt man ein Farbdisplay mit 5,5 Zoll Diagonale sowie weitere digitale Anzeigen, die natürlich auch den aktuell gewählten Fahrmodus und den Ladestand ausweisen. Als Bestandteil der Connectec Navigation ist etwa auch ein Touchscreen mit 6,5 Zoll Diagonale im Zentralinstrument verbaut. Optional lassen sich auch Displays mit 8,8 Zoll auswählen – und drahtlose Lademöglichkeiten für mobile Endgeräte integrieren.

Aufladungen des Autos selbst sollen je nach genutzter Ladestation fix absolviert sein. Etwa soll das Ladegerät des Mini Cooper SE eine maximale Ladeleistung von 50 kW verarbeiten, so dass bei entsprechender Station 80 % in 35 Minuten schaffbar sind. Man bietet den Mini Cooper SE in mehreren Ausstattungspaketen an: Trim S, Trim M und Trim L. Mehr dazu lest ihr auchin der sehr erschöpfenden Pressemitteilungvon BMW.

Die Resonanz auf den Mini Cooper SE ist bisher sehr verhalten. So wurde vor allem die geringe Reichweite kritisiert und auch die Beschleunigung bleibt hinter den Erwartungen zurück. BMW versucht sich gerade im Bereich der Elektromobilität besser aufzustellen. Seht ihr den Mini Cooper SE da vielleicht doch als guten Schritt?

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